AfD Rheinland-Pfalz: Mit Pfefferspray in den Wahlkampf

Ich staunte echt nicht schlecht, als ich diesen Beitrag des Rheinland-Pfälzischen AfD-Spitzenkandidaten Münzenmeier gesehen habe. Die Jugendorganisation der Partei geht mit Pfefferspray in den Wahlkampf für die Mutterpartei! Und zwar nicht einfach so als Dekoration, sondern als ernsthaftes Geschenk für AfD-Interessierte an den Infoständen.

Aus welchen Gründen gibt man, auch noch während des Wahlkampfes, Pfefferspray an Infoständen raus?

Etwa um sich gegen die bösen, bösen Menschen zu wehren, die gegen jede AfD-Idiologie sind?

Um sich vor einer weder drohenden. noch stattfindenden, Islamisierung zu schützen?

Um damit deutlich zu machen, dass die AfD eine menschenliebende, friedliche Partei ist? Ich glaube weniger.

Ist das echt eure Art um an Wählerstimmen zu kommen?

Wer mit Pfefferspray, also einem Reizstoffsprühgerät und somit einer Waffe, Wahlkampf macht, macht auch deutlich, was für eine ekelhafte und faschistische Politik die eigene Partei macht. Eine sowohl fremden- als auch islamfeindliche Politik, die in Deutschland in ähnlicher Form schon in den `30er bis `40er Jahren populär war. Populär und, nett ausgedrückt, Erfolglos.

Mit genau dieser Politik haben wir einen ganzen Planeten aufgemischt und sollten, so denke ich jedenfalls, daraus eigentlich eher lernen, als genau diesen Zustand erneut heraufzubeschwören. Mit dieser Aktion bestätigt ihr nur, was viele von uns schon wissen: Die AfD strotzt nur vor Rechtsradikalen, „Identitären“ und weiteren völkisch-rassistischen Gruppierungen.

 

Für mich und meine Basisgruppe ist klar: Wer Waffen als Wahlkampf-Giveaways verteilt gehört nachträglich der Wahl ausgeschlossen!

Keine Gewaltinstrumentalisierungen. Im Wahlkampf und sonst wo!

Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle.