Pfand gehört NEBEN die Tonne!

 

Nicht nur als Teil unserer Stickerkampagne, nein auch als Teil unserer Standhaften Position gilt: Pfand gehört neben die Tonne. Fast 10% gelten als Arm in Deutschland, sind meist auf das sammeln von Pfandflaschen angewiesen, weshalb wir sagen:

Anderen menschen unnötig das Leben schwer machen muss nicht sein. 1 Brötchen kostet teilweise nur wenige Cent, mit 1 Pfandflasche sind teilweise 2 Brötchen drin, bei 2 Pfandflaschen dann auch noch Belag, bei 4 Pfandflaschen noch eine Flasche Wasser (woraus 25 wieder als Pfand zurückgegeben werden). Diese Rechnung könnten wir jetzt weiter zusammenfassen, das Prinzip sollte also klar sein.

Es geht hier nicht um eigentliche Luxusgüter wie ein Highspeed DSL-Anschluss, sondern darum Leben zu können, etwas zu essen und zu trinken zu haben. In diese Situation kann man schnell reinrutschen, so hatten einige unserer Mitglieder zu Erlebnisse und Gespräche mit Obdachlosen und Pfandsammlern, wie es dazu kam und so weiter. Viele haben mit einem Schlag alles verloren und leben aus diesem Grund in Armut und sind auf das Pfand angewiesen.

Keiner Forderung, sondern ein Appell: Denkt beim nächsten mal darüber nach, wenn ihr eine Pfandflasche in den Müll schmeißt. Wieso schmeißt ihr sie in den Müll? Offensichtlich benötigt ihr sie nicht, aber jemand anderes. Mach‘ es ihm/ihr also nicht schwerer, als es ohnehin schon ist:

Pfand gehört NEBEN die Tonne!

 

Engagiert euch, organisiert für eure Stadt oder euer Dorf Pfandkisten oder Pfandringe, die direkt in Nähe der Mülleimer angebracht werden.